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Jetzt auch: Waffenproduktion mit dem Selektiven Lasersintern

Es war natürlich nur eine Frage der Zeit. Jede neuartige Technologie oder jedes neuartige Material, die bahnbrechende Fähigkeiten mit sich bringen, werden irgendwann auch vom Militär genutzt. Dabei ist das SLS, das selektive Lasersintern, ganz vorne mit dabei, entspringen dem Lasersintern doch zwei weitere Verfahren, die sich beide der Metallverarbeitung zuwenden. Während sich das selektive Lasersintern mit Nylonpulver bei durchaus normalen Betriebstemperaturen von etwa 80 Grad abspielt, kommen beim Schmelzen der Metallpulver beim DMLS bzw. SLM schon einmal Temperaturen von bis zu 1000 Grad ins Spiel.

Auch können bei der Verarbeitung und dem häufig zusätzlich nötigen Schmelzbrand der Werkstücke giftige Gase und Dämpfe entstehen, die ein solches Ansinnen nur mit hochpreisigen Industriemaschinen und entsprechend ausgerüsteten Werkhallen oder Laboren möglich machen. Nichtsdestotrotz hat die US-Army nun den ersten Granatwerfer aus dem 3D Drucker herstellen lassen und träumt bereits von großen Bauserien. Wie immer bei diversen Konzernen wie auch der US-Armee müssen auch Abkürzungen von Projektnamen eine verständliche Bedeutung haben. So hat man dem Gerät aus dem SLS Druck sinnigerweise den Namen Rapid Additively Manufactured Ballistics Ordnance gegeben. Sie ahnen warum? Na klar, in der Abkürzung heißt der Granatwerfer also Rambo.

SLS und DMLS in der Waffenproduktion

Bis auf die Federn und Befestigungsklammern sind alle Bauteile der Waffe mit dem DMLS produziert. Das Direkte Metall Lasersintern ist eine zwar aufwändige, aber dennoch äußerst präzise Form der additiven Metallfertigung. Dennoch musste für die Waffenteile noch einiges an Nacharbeit geleistet werden. Dazu gehört ein Nachschliff per Beschuss mit Sand wie auch eine Nachhärtung des Metalls durch ein elektrolytisches Verfahren, um den Bedingungen der Typ III Härte zu genügen.

Trotz des Zusatzaufwandes von etwa fünf Stunden und der Herstellungsdauer von 70 Stunden für alle Teile, konnte die gesamte Produktionsdauer und der Aufwand dramatisch verringert werden. Selbst die Munition wurde gedruckt und zwar hier auch mit dem SLS Druck, dem die Herstellung der Nylonkartusche oblag. Die ersten Schüsse wurden ferngesteuert durchgeführt, und die Waffe hat den Testlauf erfolgreich bestanden. Sicher geht es dem Militär nicht unbedingt darum, den Nutzen der 3D Druck Technologie und speziell des SLS oder DMLS herauszustellen. Hauptziel des Projekts ist die Reduktion des Zeitaufwandes für die Modifizierung von Waffen bei sich ändernden Einsatzbedingungen.

Zwar berichten wir Ihnen natürlich neues aus der 3d Druck Fertigung, aber bei der Waffenproduktion werden Sie die 3D Druck24 GmbH so schnell nicht entdecken. Dennoch stehen wir auch für Ihre Firma Gewehr bei Fuß, wenn es darum geht, neue Ideen und Einsatzmöglichkeiten für Ihre Produkte oder Anlagen zu entwickeln. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.